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Funktioniert Pendeln wirklich?

Themen-Beitrag zu Pendeln
Funktioniert Pendeln wirklich?

Funktioniert Pendeln wirklich?

Ein metallischer Kegel wird an einer Kette befestigt. Der Kegel bewegt sich von der einen Seite auf die andere. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig, bis die Schwingung der Kette irgendwann stoppt. Vor dem Kegel sitzt eine Person und beginnt, in einen Trance-Zustand zu verfallen. Was geht hier vor - Zauberei oder Magie?

An was denken Sie, wenn Sie solche Worte lesen?

Mit grosser Wahrscheinlichkeit denken Sie an einen geheimnisvollen Magier, welcher einen Pendel mit mystischer Aufmachung vor dem Gesicht eines anderen Menschen baumeln lässt. Dieser Mensch verfällt gerade in Trance oder wird verzaubert.

Dass die meisten Menschen diese Vorstellungen haben, wenn es um die Anwendung von Pendeln geht, ist kein Zufall. Schon seit langer Zeit kennen wir alle Geschichten über Magier, Wahrsager und Hellseher. Natürlich existieren hier unzählige Klischees, welche teilweise auch wahr sein mögen.

Doch wenn man vom Pendeln spricht, dann hat die wahre Anwendung des Pendels nur sehr geringfügig etwas mit dem Mythos zutun. Die ruhige und stetige Bewegung des Pendels lässt uns diesen Vorgang schnell mit etwas Narkotisierendem vergleichen. Das trifft jedoch heute gar nicht mehr zu.

Die meisten Magier distanzieren sich klar von der Verwendung von Pendeln, um Menschen damit in einen Trance-Zustand zu bringen. Sie arbeiten lieber mit Worten und anderen Methoden. Im realen Gebrauch wird der Pendel zum Abrufen von Informationen benötigt, die im Unterbewusstsein des Klienten tief verborgen schlummern.

Diese Informationen sollen dem Klienten dabei helfen, dass er oder sie Entscheidungen fällen kann. Hilfsantworten durch das Pendel treten durch Entscheidungsfragen in den Vordergrund. Die resultierenden Antworten sollten jedoch nicht als garantiert richtige Lösung gesehen werden, sondern eher als hilfreiche Meinung des unterbewussten Gehirns.

Bevor die Meinung des Pendels also richtig beherzigt werden kann, sollte das bewusste Gehirn unbedingt seine Gedanken mit einfliessen lassen. Eine Einigung zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein ist das, was durch den Vorgang des Pendelns erwartet wird. So sollen bestmögliche Entscheidungen entstehen können.

Alles nur Show?

Wie in allen anderen Bereichen auch, gibt es Menschen, die auch einmal hinter die Kulissen blicken möchten. Der Mythos des Magiers mit seinem schwingenden Pendel reicht als Vorstellung nicht aus und eine Erklärung fehlt komplett. Aus diesem Grund beschäftigen sich immer mehr Menschen mit der Anwendung von Pendeln im realen Leben.

Wie schon beschrieben, basiert die vermeintliche Wirksamkeit des Pendels nicht auf irgendeiner magischen Zauberei, sondern auf psychologischen Überlegungen. Doch auch wenn die Faszination am Pendel noch so gross sein mag, muss man sich als erstes die Frage stellen, ob das Ganze tatsächlich funktionieren kann.

Ist etwas Wahres am Pendeln dran oder ist am Ende doch alles nur Show? Zu Beginn einer möglichen Erklärung muss man sagen, dass wissenschaftlich nicht bewiesen werden konnte, dass das Pendeln tatsächlich funktioniert. Doch das muss noch nichts bedeuten, da einige psychologische Themenbereiche und das Unterbewusstsein sowieso kaum zu beweisen sind.

Im Prinzip lässt sich die Überlegung hinter dem Vorgang des Pendelns ganz einfach erklären.

Wie wir bereits wissen, gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Pendel und dem Unterbewusstsein. In unserem Unterbewusstsein werden unzählige Gedanken, Erfahrungen und Eindrücke gespeichert, die unser bewusstes Gehirn verdrängt hat. All diese gesammelten Daten beeinflussen unser menschliches Handeln enorm.

Viele Wissenschaftler sprechen davon, dass unser Handeln zu zwei Dritteln von unserem unterbewussten Denken beeinflusst wird und nur zu einem Drittel von unserem Bewusstsein. Allein das dürfte schon ein Indiz dafür sein, dass das Unterbewusstsein mächtiger ist als viele denken.

Aus diesem Grund macht es ganz eindeutig Sinn, das Unterbewusste bei Fragen und Entscheidungen einzuschalten. Hier kommt der Pendel in das Spiel. Das meist kegelförmige Pendel befindet sich an einer Kette, die meist um die 20 cm lang ist.

Die Person, die das Pendel als Entscheidungshilfe nutzt, hält die Kette mit den Fingerspitzen in der Hand. Nun muss man sich ein wenig mit der Anatomie des Menschen auseinandersetzen, damit man die Überlegung hinter der Pendelanwendung versteht.

Unser ganzer Körper besteht aus Muskelgewebe. Diese Muskeln sind in irgendeiner Weise immer im Einsatz. Wenn wir das Pendel in unserer Hand halten, versuchen wir die Kette natürlich so still wie möglich festzuhalten. Doch auch wenn wir davon ausgehen, dass wir das Pendel still und eben halten, arbeiten unsere Muskeln in den Fingerspitzen dennoch weiter. Diese Muskeln sind der Auslöser für die Bewegung und die Schwingung des Pendels.

Nun führen wir diese Muskelbewegung jedoch nicht absichtlich herbei, sondern versuchen das Pendel eben so still wie möglich zu halten. Daher sind diese Bewegungen der Fingermuskeln komplett unbewusst. Da alle Muskeln und der gesamte Körper von unserem Gehirn gesteuert werden, gehen die unbewussten Entscheidungen auf das Pendel über.

Zuvor ist es natürlich wichtig, dass man deutlich festlegt, auf welcher Seite das Pendel "Ja" sagt und auf welcher Seite es "Nein" aussagt. Auf diese Weise funktioniert das Pendel aus psychologischer und anatomischer Sicht. Auch wenn das Pendeln aus wissenschaftlicher Sicht nicht als wirksam anerkannt wird, könnte diese vorherige Erklärung durchaus Sinn machen.


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